„AI-Powered Professional Document Translation Tool“
Doclingo ist ein KI-Tool für die Übersetzung von PDF-, Office- und Scan-Dokumenten mit Fokus auf Layout-Erhalt, OCR, zweisprachige Ausgabe und Nachbearbeitung.
Unterstützt werden u. a. PDF, Word, PPT, Excel, Bilder und weitere Formate; außerdem gibt es Funktionen wie Glossar, Online-Editing, Dokumenten-Chat, Highlight-to-translate und API-Integration.
Doclingo
AI-Powered Professional Document Translation Tool
Standort: USA ⓘ Gründungsort: Pittsburgh, Pennsylvania, USA.
Premium+ Erweiterte Premium-Stufe mit höheren Limits/zusätzlichen Vorteilen gegenüber Premium; die Seite nennt Premium+ und zusätzliche Booster-/Rabattvorteile, aber einige Limitwerte werden öffentlich als „undefined“ angezeigt. Sonstiges Booster Package / Character Pack als einmaliges, nicht automatisch verlängerndes Modell; laut Help Center mit denselben Premium-Vorteilen und ohne Zeitlimit nutzbar. Für API-Nutzung gelten zeichenbasierte Kontingente; bei leerem Kontingent kann man Booster Packages kaufen oder auf höhere Mitgliedschaften upgraden. Für größere Volumina wird ein Bulk Purchase / Discount Quote per Sales-Kontakt angeboten. Zahlungen laufen laut offizieller Hilfe über PayPal und Stripe; Rechnungen kommen über Stripe.
Zielgruppe
Doclingo richtet sich vor allem an Menschen und Teams, die komplette Dokumente und nicht nur Rohtext übersetzen müssen: Studierende, Forschende, Freelancer, Export-/Operations-Teams, Agenturen, juristische Fachabteilungen, Support-/Backoffice-Teams sowie Entwickler, die Dokumentenübersetzung in eigene Systeme einbauen wollen. Die offiziellen Quellen nennen besonders wissenschaftliche Arbeiten, Verträge, Berichte, Handbücher, Rechnungen, gescannte PDFs und technische Materialien als typische Szenarien. Durch Funktionen wie Translation Styles, Glossar, OCR und API wirkt Doclingo eher wie ein spezialisiertes Dokumentenverarbeitungs-Tool mit KI-Übersetzungskern als wie ein einfacher Textübersetzer.
Herausragende Funktionen
Am stärksten hebt sich Doclingo durch die Kombination aus Layout-Erhalt, OCR, zweisprachiger Gegenüberstellung und interaktiver Nachbearbeitung ab. Dazu kommen Glossare für Terminologiekonsistenz, Document Conversation und Summaries/Mind Maps, Text Selection zur punktuellen Interaktion mit bereits übersetzten PDFs, Regional Translation zum Auslassen von Logos, Stempeln, Formeln oder Signaturen sowie AI Proofreading und Translation Styles für akademische, rechtliche und geschäftliche Kontexte. Im Paid-/Pro-Bereich kommt außerdem ein Multi-Engine-Ansatz hinzu, u. a. mit GPT-, Gemini-, Claude- und DeepSeek-bezogenen Engines; für Entwickler gibt es eine API mit Batch-/Asynchron-Logik.
Wichtigste Anwendungsfelder
Besonders stark ist Doclingo bei wissenschaftlichen Papers, Verträgen, Berichten, Rechnungen/Formularen, Handbüchern, technischen Zeichnungen/CAD-Screenshots und generell bei Dokumenten, bei denen Struktur und Layout erhalten bleiben müssen. Für Scans ist die OCR-Funktion zentral; für juristische oder revisionsnahe Prozesse hilft die bilinguale Ausgabe. In der Praxis eignet sich Doclingo auch für Cross-Border-Commerce, interne Wissenserschließung fremdsprachiger Dokumente, Übersetzung von Forschungsmaterial und für Workflow-Automatisierung via API in ERP/CMS/OA/BPM-Umgebungen.
Nutzung & Hinweise
Der Standardablauf ist: Dokument hochladen, Sprache/Engine bzw. Stil wählen, Übersetzung abwarten, anschließend bei Bedarf online editieren, Bereiche ausnehmen, Terminologie anpassen, mit dem Dokument chatten oder eine bilinguale Fassung herunterladen. Wichtig: Scans/OCR sind laut Help Center an VIP-/Paid-Logik gekoppelt; Text Selection funktioniert nur bei textbasierten PDFs, nicht bei Scanbildern. Für Datenschutz ist relevant, dass Doclingo einerseits von verschlüsselter Speicherung, 24h-Löschung und Nicht-Nutzung fürs Modelltraining spricht, andererseits aber uneinheitliche Betreiberangaben und für die App widersprüchliche Datenschutzsignale vorliegen. Für rechtlich verbindliche, medizinische, amtliche oder besonders sensible Dokumente ist daher ein zusätzlicher Human-Review bzw. eine rechtliche Prüfung sinnvoll.
| Zielgruppe | Einschätzung |
|---|---|
| Privatpersonen | Geeignet – für gelegentliche PDF-/Office-Übersetzungen, insbesondere mit Layout-Erhalt. |
| Studierende / Forschung | Geeignet – für wissenschaftliche Arbeiten, Papers, fremdsprachige Dokumente und zweisprachige Ausgaben. |
| Selbstständige / Freelancer | Geeignet – für Verträge, Reports, Handbücher, Office-Dokumente und mehrsprachige Kundenkommunikation. |
| KMU | Bedingt geeignet – funktional interessant, aber Datenschutz-/DPA- und Serverstandortangaben sind für EU-Unternehmen nicht ausreichend transparent. |
| Großunternehmen / regulierte Branchen | Eher nicht ohne Prüfung geeignet – öffentlich fehlen belastbare DSGVO-, AVV- und EU-Datenresidenz-Nachweise. |
Hosting & Daten
1) On-Prem / lokales Hosting
Bedeutung: Die Firma betreibt die Lösung auf eigener Hardware oder in der eigenen Infrastruktur. Im strengsten Sinn läuft dabei nicht nur die Anwendung, sondern idealerweise auch das Modell lokal.
2) Private Cloud / RZ
Bedeutung: Die Lösung läuft in einer dedizierten oder stärker abgegrenzten Cloud-Umgebung, oft bei einem Hosting-Anbieter oder Hyperscaler, aber in einem deutschen Rechenzentrum oder in einer besonders kontrollierten Umgebung.
3) EU-SaaS / Managed
Bedeutung: Der Anbieter betreibt die Lösung selbst als Dienst. Die Firma nutzt das Tool als fertigen Cloud-Service, idealerweise mit EU-Datenresidenz.
4) Hybrid
Bedeutung: Ein Teil der Verarbeitung bleibt intern / lokal / in privater Cloud, ein anderer Teil läuft in einer externen Cloud oder EU-SaaS.
5) AVV / DPA
Bedeutung: Das ist der Auftragsverarbeitungsvertrag bzw. Data Processing Addendum.
Er regelt, dass der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet und an die Weisungen des Kunden gebunden ist.
6) Kein Training
Bedeutung: Der Anbieter nutzt deine Prompts, Uploads, Anhänge, Chatverläufe oder Outputs nicht zum Training oder zur Verbesserung des allgemeinen Modells — idealerweise vertraglich ausgeschlossen.
7) Open-Source-/Transparenz-Pfad
Bedeutung: Es gibt einen Weg zu mehr technischer Transparenz und Souveränität, etwa durch:
- offene Modelle
- dokumentierte Komponenten
- self-hostbare Teile
- nachvollziehbare Architektur
- Export-/Wechselmöglichkeiten
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ❓ |
| EU SaaS / Managed | ❓ |
| Hybrid | ❓ |
| DPA / AVV | ❓ |
| No training on customer data | ⚠️ |
| Open source / transparency path | ❓ |
On-Prem / lokales Hosting: indirekt / nicht verfuegbar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurde keine On-Premise-, lokale oder Self-Hosting-Option gefunden.
Private Cloud / RZ: unklar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Aussagen zu dedizierter Private Cloud, isolierter Kundenumgebung oder spezifischen EU-/EWR-Rechenzentren gefunden.
EU-SaaS / Managed: indirekt / nicht verfuegbar
Es gibt zwar ein SaaS-Angebot auf der Website, aber keine angegebene EU-/EWR-Datenresidenz. Die Datenschutzerklärung nennt vielmehr eine grundsätzliche Speicherung innerhalb Chinas.
Hybrid: unklar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Hybrid-Bereitstellungsmodelle beschrieben.
AVV / DPA: indirekt / nicht verfuegbar
Ein AVV/DPA ist auf der Website nicht angegeben und es wurde keine entsprechende Unterseite gefunden.
Kein Training: teilweise
Die Datenschutzerklärung sagt, dass hochgeladene Übersetzungsinhalte nur für die Übersetzungsfunktion genutzt und nach Abschluss gelöscht oder anonymisiert werden sollen. Ein ausdrücklicher vertraglicher Ausschluss einer Nutzung für allgemeines KI-Training oder ein gesonderter Opt-out ist auf der Website jedoch nicht angegeben.
Open-Source / Transparenz-Pfad: indirekt / nicht verfuegbar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Open-Source-Komponenten, offenen Modelle oder self-hostbaren Teile dokumentiert.
Datenverarbeitung
Die Website beschreibt einen cloudbasierten Übersetzungsdienst. Auf der Pro-Seite werden mehrere externe KI-Engines genannt, darunter DeepSeek, ChatGPT, Gemini und Claude. In der Datenschutzerklärung steht, dass Übersetzungsdokumente, Texte und Bilder nur zur Bereitstellung der Übersetzungsfunktion verarbeitet und anschließend möglichst gelöscht oder anonymisiert werden. Gleichzeitig nennt die Datenschutzerklärung als grundsätzlichen Speicherort China und erwähnt mögliche grenzüberschreitende Übermittlungen bei Nutzung internationaler Cloud-Dienste. Eine präzise EU-/EWR-Datenresidenz, eine vollständige Subprozessorenliste oder ein AVV/DPA werden auf der Website nicht angegeben.
Fazit
Für Nutzer im EU/EWR-Raum ist die Website-Dokumentation derzeit nicht ausreichend, um Doclingo als DSGVO-konform einzuordnen. Entscheidend negativ sind die auf der Website genannte grundsätzliche Datenspeicherung in China sowie das Fehlen von AVV/DPA, EU-Datenresidenz und transparenter Subprozessorenliste. Damit ist die Nutzung nach den auf der Website selbst verfügbaren Informationen nicht belastbar als DSGVO-konform dokumentiert.
Quellen
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ❓ |
| EU SaaS / Managed | ❓ |
| Hybrid | ❓ |
| DPA / AVV | ❓ |
| No training on customer data | ⚠️ |
| Open source / transparency path | ❓ |
On-Prem / lokales Hosting: indirekt / nicht verfuegbar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurde keine On-Premise-, lokale oder Self-Hosting-Option gefunden.
Private Cloud / RZ: unklar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Aussagen zu dedizierter Private Cloud, isolierter Kundenumgebung oder spezifischen EU-/EWR-Rechenzentren gefunden.
EU-SaaS / Managed: indirekt / nicht verfuegbar
Es gibt zwar ein SaaS-Angebot auf der Website, aber keine angegebene EU-/EWR-Datenresidenz. Die Datenschutzerklärung nennt vielmehr eine grundsätzliche Speicherung innerhalb Chinas.
Hybrid: unklar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Hybrid-Bereitstellungsmodelle beschrieben.
AVV / DPA: indirekt / nicht verfuegbar
Ein AVV/DPA ist auf der Website nicht angegeben und es wurde keine entsprechende Unterseite gefunden.
Kein Training: teilweise
Die Datenschutzerklärung sagt, dass hochgeladene Übersetzungsinhalte nur für die Übersetzungsfunktion genutzt und nach Abschluss gelöscht oder anonymisiert werden sollen. Ein ausdrücklicher vertraglicher Ausschluss einer Nutzung für allgemeines KI-Training oder ein gesonderter Opt-out ist auf der Website jedoch nicht angegeben.
Open-Source / Transparenz-Pfad: indirekt / nicht verfuegbar
Auf der Website nicht angegeben. Es wurden keine Open-Source-Komponenten, offenen Modelle oder self-hostbaren Teile dokumentiert.
Datenverarbeitung
Die Website beschreibt einen cloudbasierten Übersetzungsdienst. Auf der Pro-Seite werden mehrere externe KI-Engines genannt, darunter DeepSeek, ChatGPT, Gemini und Claude. In der Datenschutzerklärung steht, dass Übersetzungsdokumente, Texte und Bilder nur zur Bereitstellung der Übersetzungsfunktion verarbeitet und anschließend möglichst gelöscht oder anonymisiert werden. Gleichzeitig nennt die Datenschutzerklärung als grundsätzlichen Speicherort China und erwähnt mögliche grenzüberschreitende Übermittlungen bei Nutzung internationaler Cloud-Dienste. Eine präzise EU-/EWR-Datenresidenz, eine vollständige Subprozessorenliste oder ein AVV/DPA werden auf der Website nicht angegeben.
Fazit
Für Nutzer im EU/EWR-Raum ist die Website-Dokumentation derzeit nicht ausreichend, um Doclingo als DSGVO-konform einzuordnen. Entscheidend negativ sind die auf der Website genannte grundsätzliche Datenspeicherung in China sowie das Fehlen von AVV/DPA, EU-Datenresidenz und transparenter Subprozessorenliste. Damit ist die Nutzung nach den auf der Website selbst verfügbaren Informationen nicht belastbar als DSGVO-konform dokumentiert.
Quellen
Stärken & Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| – Sehr starker Fokus auf Format-/Layout-Erhalt bei Dokumenten. | – Offizielle Firmen- und Länderangaben sind uneinheitlich: Website-Datenschutz nennt eine chinesische Betreiberfirma, Apple/Google nennen TONDA in Japan. |
| – OCR für Scans/Bildinhalte. | – Preistransparenz ist schwach: Die offizielle Pricing-Seite ist in der zugänglichen Webansicht nur teilweise lesbar. |
| – Bilinguale Ausgabe für Review-Workflows. | – Für hochsensible/DSGVO-kritische Daten fehlen in den geprüften offiziellen Quellen belastbare Angaben zu Serverstandort, SCCs und AVV/DPA. |
| – Glossar/Terminologiedatenbank für Konsistenz. | – Google Play nennt beim App-Datenschutz u. a. „Data isn’t encrypted“, was den Website-Aussagen zu TLS/SSL widerspricht. |
| – Online-Editing, Bereichsausschlüsse und Nachkorrektur. | – Für juristisch/behördlich relevante Dokumente empfiehlt Doclingo selbst einen Human-Review; die Refund-Policy spricht zudem noch von Beta Testing. |
| – Multi-Engine-Ansatz und API für Workflows/Automatisierung. |
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DSGVO-konforme Nutzung möglich?
Die auf der Website auffindbare Dokumentation belegt keine DSGVO-konforme Nutzung für den EU/EWR-Raum. Positiv ist, dass hochgeladene Übersetzungsinhalte laut Datenschutzerklärung nur für die Übersetzungsfunktion genutzt und nach Abschluss möglichst gelöscht oder anonymisiert werden sollen. Gegen eine belastbare DSGVO-Eignung sprechen jedoch mehrere Punkte: Die Speicherung erfolgt laut Website grundsätzlich in China, EU-/EWR-Datenresidenz wird nicht angegeben, ein AVV/DPA ist auf der Website nicht angegeben, Subprozessoren sind nicht transparent als vollständige Liste dokumentiert, und die Rechtsordnung sowie der Gerichtsstand der Datenschutzerklärung verweisen auf die Volksrepublik China.
Positiv
Auf der Website ist eine Datenschutzerklärung vorhanden. Darin steht, dass Übersetzungsinhalte nur zur Bereitstellung der Übersetzungsfunktion verarbeitet und nach Abschluss der Übersetzung möglichst gelöscht oder anonymisiert werden. Außerdem nennt die Website eine SOC-II-Konformität auf der Pro-Seite.
Negativ
Auf der Website wird kein EU-/EWR-Hosting genannt. Stattdessen heißt es, personenbezogene Daten würden grundsätzlich innerhalb der Volksrepublik China gespeichert. Ein AVV/DPA wird auf der Website nicht angegeben. Eine vollständige Subprozessorenliste wird auf der Website nicht angegeben. EU-Datenresidenz, On-Premise, Self-Hosting und ein ausdrücklicher Opt-out aus KI-Training sind auf der Website nicht angegeben. Die Datenschutzerklärung unterstellt sich dem Recht der Volksrepublik China und nennt Wuhan als zuständigen Gerichtsstand.
Serverstandort
Laut Datenschutzerklärung werden personenbezogene Daten grundsätzlich innerhalb der Volksrepublik China gespeichert. Falls grenzüberschreitende Übermittlungen stattfinden, etwa bei internationalen Cloud-Diensten, wolle der Anbieter Schutzmaßnahmen ergreifen. Ein konkreter Server- oder Rechenzentrumsstandort in der EU/im EWR ist auf der Website nicht angegeben.