„AI Meeting Assistant with #1 Noise Cancellation“
Krisp ist eine KI-gestützte Voice- und Meeting-Produktplattform mit drei öffentlich sichtbaren Produktlinien: AI Meeting Assistant für Einzelpersonen und Teams, Call Center AI für Contact-Center-Umgebungen und AI Voice SDK für Entwickler.
Im Meeting-Bereich bietet Krisp unter anderem Transkription, Aufnahme, KI-Notizen, Zusammenfassungen, Geräuschunterdrückung, Akzentanpassung, Integrationen und Webhooks. Für Call Center kommen u. a. Accent Conversion, Voice Translation, Agent Assist und Analytics-Funktionen hinzu.
Krisp
AI Meeting Assistant with #1 Noise Cancellation
Standort: USA ⓘ Krisp Technologies, Inc., 2150 Shattuck Ave, Penthouse 1300, Berkeley, California 94704, United States
Advanced Für fortgeschrittene Teams mit erweiterten Meeting-, Integrations- und Voice-AI-Funktionen. Sonstiges Enterprise / Call Center AI Individuelle Unternehmens-/Call-Center-Optionen mit Sicherheits-, Integrations-, Compliance- und Supportanforderungen.
AI Voice SDK Entwickler-SDK für Integration von Krisp Noise Cancellation/Voice AI in eigene Produkte; Verarbeitung kann kundenseitig erfolgen.
Zielgruppe
Krisp richtet sich an Einzelanwender, Freelancer, kleine und mittlere Teams sowie größere Unternehmen, die Sprach- und Meeting-Prozesse effizienter gestalten möchten. Öffentlich genannt werden besonders Projektmanager, Remote- und Hybrid-Teams sowie Sales- und Marketing-Teams; darüber hinaus adressiert Krisp mit Call Center AI explizit BPOs und Contact Center und mit dem Voice AI SDK Entwicklerteams.
Herausragende Funktionen
Besonders stark ist die Kombination aus Meeting-Transkription, Recording, AI Notes, Action Items, Noise Cancellation und Accent Conversion in einer Oberfläche. Hinzu kommen bot-freie Notizen, In-person-Meeting-Support, umfangreiche Integrationen, Webhook API, MCP-Integration sowie im Enterprise-Bereich SSO/SCIM, Data-Center-Wahl und On-device-Transkription. Für Contact-Center-Workflows erweitert Krisp das Ganze um Voice Translation, Knowledge Chat, Voice Macros und Live Captions.
Wichtigste Anwendungsfelder
Krisp eignet sich vor allem für Meeting-Dokumentation, Follow-up-Automatisierung, bessere Audioqualität in Calls, CRM-nahe Gesprächsprotokollierung, Vertriebs- und Kundenservice-Kommunikation sowie sprachbasierte Workflows in Call Centern. Die offiziellen Seiten nennen außerdem konkrete Mehrwerte für Projektmanager, Remote-Teams sowie Sales- und Marketing-Teams, etwa automatische Protokolle, schnell teilbare Zusammenfassungen und Highlights für Kampagnen, Angebote oder Reports.
Nutzung & Hinweise
In der Praxis wird Krisp installiert, als Speaker/Microphone in der jeweiligen App ausgewählt und anschließend für Transcribe oder Transcribe-and-Record genutzt; Kalenderanbindung und Team-Workspaces sind optional. Datenschutzseitig ist wichtig zu unterscheiden: Bei Noise Cancellation only bleiben audiovisuelle Inhalte laut Krisp auf dem Gerät, bei AI Meeting Assistant können dagegen Transkripte, Recordings und Summaries serverseitig verarbeitet und gespeichert werden. Unternehmen sollten daher vor produktivem Einsatz DPA, Consent-Prozesse, Datenstandort, Subprozessoren und die konkret aktivierten KI-Funktionen prüfen.
| Zielgruppe | Einschätzung |
|---|---|
| Privatpersonen / Remote Worker | Sehr geeignet – für störungsfreie Calls, Noise Cancellation und Meeting-Notizen. |
| Selbstständige / Freelancer | Sehr geeignet – für professionelle Kundencalls, Transkripte, Zusammenfassungen und Action Items. |
| Teams / KMU | Sehr geeignet – für Meetings, Vertrieb, Support, Recruiting und interne Kommunikation. |
| Call Center / BPOs | Sehr geeignet – Krisp bietet spezielle Call-Center- und Enterprise-Funktionen für klare Sprachqualität. |
| Entwickler / Produktteams | Geeignet – über Krisp SDK für Noise Cancellation und Voice-Funktionen in eigene Produkte. |
| Datenschutzkritische Unternehmen | Bedingt bis gut geeignet – Noise Cancellation läuft lokal, Meeting Assistant speichert jedoch Transkripte/Recordings in der Cloud. |
Hosting & Daten
1) On-Prem / lokales Hosting
Bedeutung: Die Firma betreibt die Lösung auf eigener Hardware oder in der eigenen Infrastruktur. Im strengsten Sinn läuft dabei nicht nur die Anwendung, sondern idealerweise auch das Modell lokal.
2) Private Cloud / RZ
Bedeutung: Die Lösung läuft in einer dedizierten oder stärker abgegrenzten Cloud-Umgebung, oft bei einem Hosting-Anbieter oder Hyperscaler, aber in einem deutschen Rechenzentrum oder in einer besonders kontrollierten Umgebung.
3) EU-SaaS / Managed
Bedeutung: Der Anbieter betreibt die Lösung selbst als Dienst. Die Firma nutzt das Tool als fertigen Cloud-Service, idealerweise mit EU-Datenresidenz.
4) Hybrid
Bedeutung: Ein Teil der Verarbeitung bleibt intern / lokal / in privater Cloud, ein anderer Teil läuft in einer externen Cloud oder EU-SaaS.
5) AVV / DPA
Bedeutung: Das ist der Auftragsverarbeitungsvertrag bzw. Data Processing Addendum.
Er regelt, dass der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet und an die Weisungen des Kunden gebunden ist.
6) Kein Training
Bedeutung: Der Anbieter nutzt deine Prompts, Uploads, Anhänge, Chatverläufe oder Outputs nicht zum Training oder zur Verbesserung des allgemeinen Modells — idealerweise vertraglich ausgeschlossen.
7) Open-Source-/Transparenz-Pfad
Bedeutung: Es gibt einen Weg zu mehr technischer Transparenz und Souveränität, etwa durch:
- offene Modelle
- dokumentierte Komponenten
- self-hostbare Teile
- nachvollziehbare Architektur
- Export-/Wechselmöglichkeiten
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ❓ |
| EU SaaS / Managed | ⚠️ |
| Hybrid | ✅ |
| DPA / AVV | ✅ |
| No training on customer data | ⚠️ |
| Open source / transparency path | ❓ |
On-Prem / lokales Hosting: indirekt / nicht verfuegbar
Eine echte On-Premise- oder Self-Hosting-Bereitstellung auf Kundeneigeninfrastruktur ist auf der Website nicht angegeben. Es gibt nur Hinweise auf lokale Verarbeitung einzelner Funktionen auf dem Endgerät, etwa Geräuschunterdrückung und teils Transkription.
Private Cloud / RZ: unklar
Eine dedizierte private Cloud oder abgegrenzte Kundenumgebung wird auf der Website nicht konkret beschrieben. Genannt werden sichere Cloud-Infrastruktur und AWS, aber keine klar dokumentierte private Cloud für EU/EWR-Kunden.
EU-SaaS / Managed: teilweise
Krisp betreibt ein Managed-SaaS-Angebot. Für EU/EWR-Anforderungen ist es aber nur teilweise geeignet, weil für Enterprise/Call Center ausdrücklich US-Hosting und keine regionale Datenresidenz außerhalb der USA angegeben werden. Einzelne Verarbeitungen können lokal oder mit finnischem Subprozessor erfolgen, eine allgemeine EU-Datenresidenz des SaaS ist jedoch nicht belegt.
Hybrid: abgedeckt
Die Website belegt ein hybrides Verarbeitungsmodell: Geräuschunterdrückung läuft lokal auf dem Gerät, Transkription kann je nach Sprache und Einstellungen lokal oder serverseitig erfolgen, und Aufnahmen bzw. bestimmte AI-Funktionen laufen in der Cloud.
AVV / DPA: abgedeckt
Ein DPA ist auf der Website veröffentlicht. Darin wird Krisp ausdrücklich im DSGVO-Kontext als Auftragsverarbeiter beziehungsweise Subprozessor beschrieben und die Einbindung autorisierter Subprozessoren geregelt.
Kein Training: teilweise
Für den AI Meeting Assistant erklärt Krisp, dass bei Drittanbietern Datenfreigabe oder Trainingsberechtigungen abgewählt werden und Kundendaten nicht für Modelltraining verwendet werden sollen. Auf der Privacy-for-Humans-Seite werden für mehrere Subprozessoren ebenfalls Aussagen genannt, dass Kundendaten nicht für internes Training genutzt werden. Eine einheitliche, klar zentrale und produktübergreifende Zusicherung für sämtliche Eingaben, Uploads, Verläufe und Outputs ist auf der Website jedoch nicht vollständig ausformuliert.
Open-Source / Transparenz-Pfad: indirekt / nicht verfuegbar
Open-Source-Komponenten, offene Modelle oder self-hostbare offene Bausteine sind auf der Website nicht angegeben. Ein Transparenzpfad besteht nur indirekt über Dokumentation, DPA, Sicherheitsseite und Subprozessoren-Informationen.
Datenverarbeitung
Die Datenverarbeitung ist produkt- und funktionsabhängig. Laut Hilfeseite läuft die Geräuschunterdrückung lokal auf dem Gerät und Audio wird dabei nicht an Cloud oder Server gesendet. Im AI Meeting Assistant kann Transkription je nach Sprache und Einstellungen vollständig lokal oder serverseitig mit anschließender sofortiger Löschung des Audios erfolgen. Meeting-Aufzeichnungen werden in der Cloud gespeichert. Für den Enterprise-/Call-Center-Bereich nennt Krisp US-Hosting; zusätzlich werden auf der Website Subprozessoren in den Vereinigten Staaten und in Finnland genannt. Damit ist die Verarbeitung weder rein lokal noch allgemein EU-resident, sondern gemischt und je nach Produktlinie deutlich unterschiedlich.
Fazit
Für ein europäisches Tool-Verzeichnis ist Krisp aus DSGVO-/Hosting-Sicht nur bedingt positiv zu bewerten. Es gibt nützliche Compliance-Bausteine wie DPA, Subprozessoren-Offenlegung, Sicherheitsdokumentation und lokale Verarbeitung einzelner Funktionen. Gleichzeitig fehlt eine klar zugesicherte EU-/EWR-Datenresidenz für den SaaS-Betrieb, und für Enterprise/Call Center wird sogar ausdrücklich US-Hosting ohne regionale Datenresidenz außerhalb der USA genannt. Der beste auf der Website erkennbare Weg für EU/EWR-Nutzer liegt in möglichst lokaler Nutzung einzelner Funktionen und einer engen Prüfung der konkret eingesetzten Produktlinie und Datenflüsse.
Quellen
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ❓ |
| EU SaaS / Managed | ⚠️ |
| Hybrid | ✅ |
| DPA / AVV | ✅ |
| No training on customer data | ⚠️ |
| Open source / transparency path | ❓ |
On-Prem / lokales Hosting: indirekt / nicht verfuegbar
Eine echte On-Premise- oder Self-Hosting-Bereitstellung auf Kundeneigeninfrastruktur ist auf der Website nicht angegeben. Es gibt nur Hinweise auf lokale Verarbeitung einzelner Funktionen auf dem Endgerät, etwa Geräuschunterdrückung und teils Transkription.
Private Cloud / RZ: unklar
Eine dedizierte private Cloud oder abgegrenzte Kundenumgebung wird auf der Website nicht konkret beschrieben. Genannt werden sichere Cloud-Infrastruktur und AWS, aber keine klar dokumentierte private Cloud für EU/EWR-Kunden.
EU-SaaS / Managed: teilweise
Krisp betreibt ein Managed-SaaS-Angebot. Für EU/EWR-Anforderungen ist es aber nur teilweise geeignet, weil für Enterprise/Call Center ausdrücklich US-Hosting und keine regionale Datenresidenz außerhalb der USA angegeben werden. Einzelne Verarbeitungen können lokal oder mit finnischem Subprozessor erfolgen, eine allgemeine EU-Datenresidenz des SaaS ist jedoch nicht belegt.
Hybrid: abgedeckt
Die Website belegt ein hybrides Verarbeitungsmodell: Geräuschunterdrückung läuft lokal auf dem Gerät, Transkription kann je nach Sprache und Einstellungen lokal oder serverseitig erfolgen, und Aufnahmen bzw. bestimmte AI-Funktionen laufen in der Cloud.
AVV / DPA: abgedeckt
Ein DPA ist auf der Website veröffentlicht. Darin wird Krisp ausdrücklich im DSGVO-Kontext als Auftragsverarbeiter beziehungsweise Subprozessor beschrieben und die Einbindung autorisierter Subprozessoren geregelt.
Kein Training: teilweise
Für den AI Meeting Assistant erklärt Krisp, dass bei Drittanbietern Datenfreigabe oder Trainingsberechtigungen abgewählt werden und Kundendaten nicht für Modelltraining verwendet werden sollen. Auf der Privacy-for-Humans-Seite werden für mehrere Subprozessoren ebenfalls Aussagen genannt, dass Kundendaten nicht für internes Training genutzt werden. Eine einheitliche, klar zentrale und produktübergreifende Zusicherung für sämtliche Eingaben, Uploads, Verläufe und Outputs ist auf der Website jedoch nicht vollständig ausformuliert.
Open-Source / Transparenz-Pfad: indirekt / nicht verfuegbar
Open-Source-Komponenten, offene Modelle oder self-hostbare offene Bausteine sind auf der Website nicht angegeben. Ein Transparenzpfad besteht nur indirekt über Dokumentation, DPA, Sicherheitsseite und Subprozessoren-Informationen.
Datenverarbeitung
Die Datenverarbeitung ist produkt- und funktionsabhängig. Laut Hilfeseite läuft die Geräuschunterdrückung lokal auf dem Gerät und Audio wird dabei nicht an Cloud oder Server gesendet. Im AI Meeting Assistant kann Transkription je nach Sprache und Einstellungen vollständig lokal oder serverseitig mit anschließender sofortiger Löschung des Audios erfolgen. Meeting-Aufzeichnungen werden in der Cloud gespeichert. Für den Enterprise-/Call-Center-Bereich nennt Krisp US-Hosting; zusätzlich werden auf der Website Subprozessoren in den Vereinigten Staaten und in Finnland genannt. Damit ist die Verarbeitung weder rein lokal noch allgemein EU-resident, sondern gemischt und je nach Produktlinie deutlich unterschiedlich.
Fazit
Für ein europäisches Tool-Verzeichnis ist Krisp aus DSGVO-/Hosting-Sicht nur bedingt positiv zu bewerten. Es gibt nützliche Compliance-Bausteine wie DPA, Subprozessoren-Offenlegung, Sicherheitsdokumentation und lokale Verarbeitung einzelner Funktionen. Gleichzeitig fehlt eine klar zugesicherte EU-/EWR-Datenresidenz für den SaaS-Betrieb, und für Enterprise/Call Center wird sogar ausdrücklich US-Hosting ohne regionale Datenresidenz außerhalb der USA genannt. Der beste auf der Website erkennbare Weg für EU/EWR-Nutzer liegt in möglichst lokaler Nutzung einzelner Funktionen und einer engen Prüfung der konkret eingesetzten Produktlinie und Datenflüsse.
Quellen
Stärken & Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| - Sehr breiter Funktionsumfang für Sprache, Meetings und Call-Center-Workflows in einem Anbieter | - Öffentlich sichtbar ist aktuell kein dauerhaft kostenloser Vollplan, sondern ein 7-Tage-Free-Trial |
| - Starke Meeting-Funktionen: Transkription, Recording, Summaries, Action Items, Noise Cancellation, Accent Conversion | - Für AI Meeting Assistant können Transkripte, Aufzeichnungen und Summaries serverseitig gespeichert werden; Inhalte können für die Generierung von Outputs an Drittanbieter übermittelt werden |
| - Gute Integrationslage: Slack, Zapier, Teams, HubSpot, Pipedrive, Affinity, Salesforce, ConnectWise, Webhook API, MCP | - Krisp verarbeitet und speichert Daten laut Privacy Policy primär in den USA; für EU-Datensouveränität ist daher zusätzliche Prüfung nötig |
| - Öffentlich dokumentierte Enterprise-Merkmale: SSO/SCIM, SOC 2 Type II, DPA, Trust Center, Data-Center-Wahl, On-device-Optionen im Enterprise-Plan | - Vollwertiges On-Prem-/Self-Hosted-Hosting ist auf den öffentlich zugänglichen Seiten nicht gesichert belegt |
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DSGVO-konforme Nutzung möglich?
Krisp stellt auf der eigenen Website mehrere für die DSGVO-Nutzung relevante Bausteine bereit, darunter eine Datenschutzerklärung, ein DPA/AVV, Hinweise zur Verarbeitung als Auftragsverarbeiter, eine Subprozessoren-Liste sowie Aussagen dazu, dass bei Drittanbietern Datenfreigabe und Training nach Möglichkeit abgewählt werden. Für den EU/EWR-Raum ist die Lage aber nur bedingt günstig, weil Krisp für den Enterprise-/Call-Center-Bereich selbst angibt, dass alle Kundendaten auf Servern in den Vereinigten Staaten gehostet werden und derzeit keine regionale Datenresidenz außerhalb der USA unterstützt wird. Zugleich gibt es einzelne datensparsame bzw. lokale Verarbeitungswege, etwa lokale Geräuschunterdrückung und teils gerätebasierte Transkription. Damit ist eine DSGVO-konforme Nutzung nicht pauschal belegt, sondern nur unter bestimmten Einsatzszenarien und mit sorgfältiger Prüfung des Datenflusses, der gewählten Produktlinie und der vertraglichen Absicherung.
Positiv
Positiv sind die vorhandene Datenschutzerklärung, das veröffentlichte DPA, die Benennung von Subprozessoren, die Aussage zur Verarbeitung als Auftragsverarbeiter für Kunden, SOC 2 Type II als genannte Zertifizierung sowie mehrere Hinweise auf lokale Verarbeitung: Die Geräuschunterdrückung läuft laut Website lokal auf dem Gerät, Audio wird dabei nicht an Cloud oder Server gesendet; in einem Transkript-Modus kann Transkription je nach Sprache und Einstellungen vollständig auf dem Gerät erfolgen. Auf der Sicherheitsseite für den AI Meeting Assistant erklärt Krisp außerdem, dass bei Drittanbietern Datenfreigabe oder Trainingsberechtigungen abgewählt werden, sodass weder Krisp-Daten noch Kundendaten für Modelltraining verwendet werden sollen.
Negativ
Negativ aus EU/EWR-Sicht ist vor allem, dass Krisp für Call-Center- und Enterprise-Angebote ausdrücklich US-Hosting nennt und zugleich erklärt, dass derzeit keine regionale Datenresidenz außerhalb der USA unterstützt wird. Zudem nennt die Website mehrere Subprozessoren mit Standort Vereinigte Staaten. Für Aufnahmen und bestimmte AI-Meeting-Assistant-Funktionen erfolgt Cloud-Verarbeitung; bei Meeting-Aufzeichnungen werden die Aufnahmen laut Hilfeseite in der Cloud gespeichert. Eine klar dokumentierte EU-Datenresidenz für den SaaS-Betrieb, eine allgemein verfügbare Self-Hosting- oder On-Premise-Option und ein durchgängiger EU/EWR-Betrieb für alle Produktlinien sind auf der Website nicht belegt.
Serverstandort
Für den Enterprise-/Call-Center-Bereich gibt Krisp an, dass alle Kundendaten auf sicheren Servern in den Vereinigten Staaten gehostet werden und derzeit keine regionale Datenresidenz außerhalb der USA unterstützt wird. Für den AI Meeting Assistant nennt die Website keinen eindeutigen primären Serverstandort, verweist aber auf AWS-Infrastruktur sowie auf Subprozessoren in den Vereinigten Staaten und in Finnland. EU-/EWR-Datenresidenz ist auf der Website nicht allgemein zugesichert.