# Open WebUI

## Kurzbeschreibung
**„The freedom AI stack.“**


**Open WebUI **ist ein self-hosted KI-Portal für Teams und Organisationen. Die Plattform verbindet lokale oder externe LLMs mit Teamchat, RAG, Dokumentenwissen, Tools, MCP, Rollenrechten und Integrationen.

## Claim
The freedom AI stack.

## Geeignet für
- API-Anbindung
- Automatisierungen / Workflows
- Datenextraktion / Dokumentenanalyse
- Kundenservice &amp; Chatbots
- Programmierung / Softwareentwicklung
- Recherche
- Texte / Content
- Wissensmanagement / interne Suche

## Kernfunktionen
- API-Integration
- Chatbot
- Dokumentenanalyse
- KI-Agenten
- Recherche
- Textgenerierung
- Wissensdatenbank
- Zusammenfassung

## Preismodell
- **free:** **Community Edition**

Kostenloses selbst gehostetes KI-Portal mit Chat, RAG, lokalen Modellen, Cloudmodellen, Tools und Teamnutzung.
- **other:** **Enterprise** Individuelle Enterprise-Unterstützung, Architekturberatung, Skalierung, SSO, Governance und professioneller Support.


**Eigenes Hosting** Kosten für Server, GPU, Speicher, Datenbanken, Backups und Betrieb.


**Externe Modellanbieter** Verbrauchskosten für OpenAI-, Anthropic-, Azure-, Bedrock- oder weitere Modellanbieter.


**Lizenzhinweis **Aktuelle Komponenten stehen unter mehreren Lizenzmodellen; bei größeren Deployments gelten Branding-Vorgaben der aktuellen Open-WebUI-Lizenz.

## DSGVO und Datenschutz
**Gesamteinschätzung:** Yes

**On-Prem / lokales Hosting: abgedeckt**

Auf der Website klar beschrieben: Open WebUI kann 'on-premise' und selbst gehostet betrieben werden; die Enterprise-Dokumentation nennt zudem air-gapped und eigene Rechenzentren.

**Private Cloud / RZ: abgedeckt**

Explizit beschrieben: Deployment in der eigenen Cloud-Tenancy auf AWS, Azure oder GCP mit voller Infrastrukturkontrolle.

**EU-SaaS / Managed: indirekt / nicht verfuegbar**

Auf der Website ist kein vom Anbieter selbst betriebener EU-SaaS-/Managed-Dienst mit EU-Datenresidenz oder EU-Rechenzentrum dokumentiert.

**Hybrid: abgedeckt**

Hybrid wird in der Enterprise-Sicherheitsdokumentation ausdruecklich als Deployment-Modell genannt.

**AVV / DPA: unklar**

Ein AVV/DPA ist auf der Website nicht angegeben.

**Kein Training: teilweise**

Die Dokumentation belegt lokale Datenspeicherung und Eigenkontrolle ueber die Infrastruktur, nennt aber keine ausdrueckliche vertragliche Zusage, dass Prompts, Uploads oder Outputs nicht zum Training allgemeiner Modelle genutzt werden. Fuer Self-Hosting kann dieses Risiko technisch begrenzt werden; bei extern konfigurierten Modellanbietern bleibt es abhaengig von deren Einstellungen.

**Open-Source / Transparenz-Pfad: abgedeckt**

Die Website beschreibt eine oeffentlich auditierbare Codebasis und Open WebUI als selbst hostbare Software; damit besteht ein klarer Transparenz- und Souveraenitaetspfad.

**Datenverarbeitung**

Die Dokumentation beschreibt Open WebUI als self-hosted Anwendung. Daten bleiben standardmaessig in der eigenen Infrastruktur, sofern keine externen Modellanbieter konfiguriert werden. Private Cloud, On-Premise, Air-Gapped und Hybrid sind dokumentiert. Erinnerungen werden laut Website lokal in der Open-WebUI-Datenbank gespeichert. Fuer EU/EWR-Nutzer bedeutet das: Die Datenverarbeitung kann in eigener EU-/EWR-Infrastruktur organisiert werden; ein vom Anbieter selbst betriebener EU-SaaS mit benanntem Rechenzentrum ist auf der Website nicht angegeben.

**Fazit**

Fuer ein europaeisches Tool-Verzeichnis ist Open WebUI aus DSGVO-Sicht vor allem ueber Self-Hosting, On-Premise oder Private Cloud stark einzuordnen. Der beste verfuegbare Weg ist klar: Betrieb in eigener EU-/EWR-Infrastruktur mit lokalen oder kontrollierten Modellanbindungen. Deshalb insgesamt 'ja'. Fuer eine Anbieter-SaaS-, AVV-, Subprozessoren- oder Zertifizierungsbewertung bleibt die Website jedoch lueckenhaft bzw. ohne konkrete Angaben.

**Quellen**

- [https://docs.openwebui.com/enterprise/](https://docs.openwebui.com/enterprise/)
- [https://docs.openwebui.com/enterprise/security/](https://docs.openwebui.com/enterprise/security/)
- [https://docs.openwebui.com/getting-started/advanced-topics/hardening/](https://docs.openwebui.com/getting-started/advanced-topics/hardening/)
- [https://docs.openwebui.com/features/chat-conversations/memory/](https://docs.openwebui.com/features/chat-conversations/memory/)
- [https://docs.openwebui.com/getting-started/sharing/](https://docs.openwebui.com/getting-started/sharing/)
- [https://docs.openwebui.com/security/](https://docs.openwebui.com/security/)

Open WebUI dokumentiert auf seiner eigenen Website einen klaren Self-Hosting-/On-Premise-Pfad, inklusive Private-Cloud-, Air-Gapped- und Hybrid-Betrieb. Fuer Nutzer im EU/EWR ist damit ein unkomplizierter Weg zu einer DSGVO-konformen Nutzung vorhanden, weil die Datenverarbeitung laut Dokumentation in der eigenen Infrastruktur erfolgen kann und der Betreiber selbst festlegt, wo Daten physisch liegen. Gleichzeitig stellt die Website auch klar, dass Compliance-Verantwortung beim deployenden Unternehmen liegt; eine pauschale DSGVO-Zusage fuer einen Anbieter-SaaS ist auf der Website nicht ersichtlich.

**Positiv**

Positiv belegt sind Self-Hosting, On-Premise, Private Cloud, Air-Gapped und Hybrid-Deployment sowie Kontrolle ueber Datenresidenz. Die Website beschreibt ausdruecklich, dass Daten standardmaessig in der eigenen Infrastruktur bleiben, sofern keine externen Modellanbieter konfiguriert werden, und dass Organisationen selbst festlegen koennen, wo Daten physisch gespeichert werden. Zudem wird eine oeffentlich auditierbare Codebasis beschrieben.

**Negativ**

Negativ bzw. einschraenkend ist, dass die Website keine eigene Datenschutzerklaerung, keinen AVV/DPA, keine Subprozessorenliste, keine konkrete EU-Rechenzentrumsangabe fuer einen vom Anbieter betriebenen Dienst und keine vertragliche Aussage zum Ausschluss von Modelltraining erkennen laesst. Die Dokumentation betont ausserdem, dass Compliance-Zertifizierungen und regulatorische Pflichten fuer das konkrete Deployment bei der betreibenden Organisation liegen.

**Serverstandort**

Kein konkreter Anbieter-Serverstandort auf der Website angegeben. Stattdessen beschreibt die Dokumentation fuer Self-Hosting und Private Cloud, dass der Betreiber den physischen Speicherort der Daten selbst waehlt und die Daten standardmaessig in der eigenen Infrastruktur bleiben. EU-/EWR-Datenresidenz ist damit ueber eigenes Deployment moeglich, aber kein vom Anbieter fest benanntes EU-Rechenzentrum ist auf der Website angegeben.

## Hosting und Daten
- **On-Prem / lokales Hosting:** abgedeckt
- **Private Cloud / Rechenzentrum:** abgedeckt
- **EU SaaS / Managed:** unknown
- **Hybrid:** abgedeckt
- **AVV / DPA:** unknown
- **Kein Training auf Kundendaten:** teilweise / indirekt
- **Open-Source / Transparenz-Pfad:** abgedeckt

## Standort
**Land:** USA

**Taxonomie:** USA

Open WebUI, Inc., 2261 Market St, #22911, San Francisco, CA 94114, USA.

## Vorteile
- Sehr guter Self-Hosting- und Local-LLM-Fit
- Daten bleiben standardmäßig auf dem eigenen Server
- RAG, Teamchat, Knowledge und Tools
- Unterstützung lokaler und Cloud-Modelle
- Rollenrechte, SSO, LDAP/OIDC und SCIM
- Kostenfreie Community-Nutzung auf eigener Infrastruktur

## Nachteile
- Betrieb, Updates, Sicherheit und Backups liegen beim Betreiber
- Externe LLMs oder Web-Tools können Daten aus der lokalen Umgebung herausführen
- Kein vollständiger Enterprise-SaaS-Betrieb durch den Hersteller öffentlich dokumentiert
- Lizenz- und Branding-Regeln für kommerzielle Weitervermarktung prüfen

## Quellen
- Offizielle Website: https://docs.openwebui.com/

## Letzter Datenstand
2026-06-29

## Originalseite
https://kifox.ai/ki-tools/open-webui/
