PayPerVideo erstellt kurze KI-Videos aus Textbeschreibungen im Browser. Laut Anbietermail stehen Grok, Veo 3.1, Seedance, Runway, Vidu und Kling zur Verfügung; diese sechs Modellfamilien werden auch auf der Website aufgeführt. Nutzer wählen eine Engine selbst oder verwenden „Let AI Choose“. Bezahlt wird pro Generierung oder über einmalig gekaufte Videopakete, ohne ein PayPerVideo-Konto anzulegen. PayPerVideo
Pay per video. No subscription.
Standort: Israel ⓘ PayPerVideo · Yigal Alon 114, Tel Aviv, Israel
Starter Pack 5 AI Video Pack Fünf Generierungscodes; einmaliger Kauf; Auswahl zwischen den angebotenen Modellen; laut Paketbeschreibung ohne Ablaufdatum der Codes.
Creator Pack 20 AI Video Pack Zwanzig Generierungscodes; einmaliger Kauf; Modellwahl; laut Paketbeschreibung ohne Ablaufdatum der Codes.
30 AI Video Pack Dreißig Generierungscodes; einmaliger Kauf; Modellwahl; laut Paketbeschreibung ohne Ablaufdatum der Codes.
Zielgruppe
PayPerVideo richtet sich laut Anbietermail an Selbstständige, Freelancer und kleine Unternehmen, die gelegentlich kurze KI-Videos erstellen möchten. Dazu zählen Social-Media-Manager, Performance-Marketer und E-Commerce-Händler. Der Ansatz ist besonders für Nutzer interessant, deren Videobedarf schwankt und die kein dauerhaftes Abonnement abschließen möchten.
Auch Privatpersonen können die Plattform für kreative Szenen nutzen. Technische Kenntnisse zur Einrichtung von Modell-APIs sind für den beschriebenen Browser-Workflow nicht erforderlich.
Herausragende Funktionen
Die zentrale Funktion von PayPerVideo ist die Auswahl mehrerer KI-Videomodelle innerhalb einer Oberfläche. Laut Anbieter können Nutzer zwischen Grok, Veo 3.1, Seedance, Runway, Vidu und Kling wechseln. Alternativ soll „Let AI Choose“ anhand des Prompts und der Einstellungen ein passendes Modell auswählen.
Die Generierungen werden einzeln oder über vorausbezahlte Pakete abgerechnet. Laut Anbietermail sind weder ein PayPerVideo-Konto noch separate Konten bei den angebotenen Modellanbietern erforderlich.
Wichtigste Anwendungsfelder
Ein Schwerpunkt liegt auf kurzen Social-Media-Szenen und Werbematerial. Die offizielle UGC-Seite beschreibt KI-generierte Videos im Stil nutzergenerierter Inhalte. Daraus lassen sich beispielsweise kurze Werbehooks oder inszenierte Präsentationsszenen entwickeln.
Weitere Einsatzfelder aus der Anbietermail sind Produkt- und Promo-Clips für Onlineshops sowie B-Roll und Stimmungsvideos für Webseiten und soziale Netzwerke. Meine Einschätzung: Das Tool eignet sich eher zur Erzeugung einzelner Szenen als zur vollständigen Produktion längerer Werbefilme.
Nutzung & Hinweise
Der in der Anbietermail beschriebene Ablauf lautet: Prompt eingeben, Modell und Länge wählen, bezahlen und das fertige Video herunterladen. Zusätzlich soll das Ergebnis per E-Mail zugestellt werden. Die genaue Verfügbarkeit und Aufbewahrungsdauer dieses E-Mail-Zugangs ist nicht gesichert dokumentiert. Fertige Dateien sollten deshalb zeitnah lokal gespeichert werden.
Bildvorlagen bleiben ein offener Punkt: Die Mail beschreibt ausschließlich Text-zu-Video. Website und Datenschutztext erwähnen hingegen Referenzbilder. Ohne einen erfolgreichen Funktionstest oder eine aktualisierte Bestätigung würde ich Image-to-Video für KIFOX derzeit nicht als gesicherte Funktion aufführen.
Kommerzielle Rechte: Die Nutzungsbedingungen gewähren eine nicht exklusive, weltweite, lizenzgebührenfreie kommerzielle Nutzungserlaubnis. Exklusives Urheberrecht am erzeugten Video wird ausdrücklich nicht garantiert. Die Bedingungen verbieten Rechteverletzungen und garantieren keine bestimmte Ergebnisqualität. Sie erklären Verkäufe grundsätzlich für nicht erstattungsfähig; die Kontaktseite erwähnt dagegen mögliche Erstattungen bei technischen Fehlern. Diese Abgrenzung sollte bei Problemen geklärt werden.
Meine Hinweise zur Veröffentlichung: Prüfe sichtbare Personen, nachgeahmte Stimmen, Marken, Produktdarstellungen und mögliche Deepfakes. Eine kommerzielle Nutzungserlaubnis des Tools ersetzt keine Rechte an fremden Personen oder Marken. Für Werbeclips sollten künstliche Testimonials außerdem nicht als echte Kundenerfahrungen ausgegeben werden.
| Zielgruppe | Einschätzung |
|---|---|
| Privatpersonen | Ja – für gelegentliche kreative Kurzvideos ohne laufendes Abo. |
| Selbstständige / Freelancer | Ja – für kurze Kundenprojekte, Werbeclips und ergänzendes Videomaterial. |
| KMU | Ja – für gelegentliche Marketingvideos; begrenzter Umfang für komplexe Videoproduktionen. |
| Großunternehmen | Bedingt – für einzelne unkritische Marketingclips; laut Anbieter-Mail fehlen Team-Funktionen, API und Integrationen. |
| Entwickler / technische Teams | Nein für die technische Einbindung – laut Anbieter-Mail keine API oder Connectoren vorhanden. |
| E-Commerce / Onlineshops | Ja – für kurze Produkt- und Promo-Clips; die Verarbeitung konkreter Produktbilder ist widersprüchlich dokumentiert. |
| Social-Media- und Performance-Marketing | Ja – für kurze Werbeclips, synthetische UGC-artige Inhalte und Social-Media-Videos. |
| Datenschutzkritische Organisationen | Bedingt – allenfalls für unkritische Inhalte; wichtige Angaben zu AVV, Datenresidenz und Verarbeitungskette fehlen. |
Hosting & Daten
1) On-Prem / lokales Hosting
Bedeutung: Die Firma betreibt die Lösung auf eigener Hardware oder in der eigenen Infrastruktur. Im strengsten Sinn läuft dabei nicht nur die Anwendung, sondern idealerweise auch das Modell lokal.
2) Private Cloud / RZ
Bedeutung: Die Lösung läuft in einer dedizierten oder stärker abgegrenzten Cloud-Umgebung, oft bei einem Hosting-Anbieter oder Hyperscaler, aber in einem deutschen Rechenzentrum oder in einer besonders kontrollierten Umgebung.
3) EU-SaaS / Managed
Bedeutung: Der Anbieter betreibt die Lösung selbst als Dienst. Die Firma nutzt das Tool als fertigen Cloud-Service, idealerweise mit EU-Datenresidenz.
4) Hybrid
Bedeutung: Ein Teil der Verarbeitung bleibt intern / lokal / in privater Cloud, ein anderer Teil läuft in einer externen Cloud oder EU-SaaS.
5) AVV / DPA
Bedeutung: Das ist der Auftragsverarbeitungsvertrag bzw. Data Processing Addendum.
Er regelt, dass der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet und an die Weisungen des Kunden gebunden ist.
6) Kein Training
Bedeutung: Der Anbieter nutzt deine Prompts, Uploads, Anhänge, Chatverläufe oder Outputs nicht zum Training oder zur Verbesserung des allgemeinen Modells — idealerweise vertraglich ausgeschlossen.
7) Open-Source-/Transparenz-Pfad
Bedeutung: Es gibt einen Weg zu mehr technischer Transparenz und Souveränität, etwa durch:
- offene Modelle
- dokumentierte Komponenten
- self-hostbare Teile
- nachvollziehbare Architektur
- Export-/Wechselmöglichkeiten
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ❓ |
| EU SaaS / Managed | ⚠️ |
| Hybrid | ❓ |
| DPA / AVV | ❓ |
| No training on customer data | ❓ |
| Open source / transparency path | ❓ |
On-Prem / lokales Hosting: indirekt / nicht verfuegbar
Die Website beschreibt einen browserbasierten Cloud-Dienst zur Videogenerierung und nennt keine On-Premise-, lokale oder Self-Hosting-Option. Auf der Website nicht angegeben.
Private Cloud / RZ: unklar
Es gibt keine belastbaren Angaben zu dedizierten Umgebungen, Private-Cloud-Setups oder abgegrenzten EU-/EWR-Rechenzentren. Auf der Website nicht angegeben.
EU-SaaS / Managed: teilweise
Ein SaaS-/Webdienst ist klar erkennbar, da die Website einen browserbasierten Dienst ohne Konto bewirbt. Eine EU-/EWR-Datenresidenz oder ein EU-Serverstandort wird jedoch auf der Website nicht angegeben.
Hybrid: unklar
Es gibt keine Hinweise auf ein hybrides Betriebsmodell mit internem/lokalem Anteil plus externem SaaS-Anteil. Auf der Website nicht angegeben.
AVV / DPA: unklar
Ein AVV/DPA, eine verlinkte Vertragsvorlage oder entsprechende Bestell-/Kontaktinformation konnte auf der Website nicht gefunden werden. Auf der Website nicht angegeben.
Kein Training: unklar
Es wurde keine Aussage gefunden, dass Prompts, Uploads oder Outputs nicht zum Training allgemeiner Modelle verwendet werden, und auch kein Opt-out-Mechanismus. Auf der Website nicht angegeben.
Open-Source / Transparenz-Pfad: indirekt / nicht verfuegbar
Die Website nennt proprietaere Modellfamilien und beschreibt Integrationen, aber keine Open-Source-Komponenten, keine self-hostbaren Teile und keinen dokumentierten Transparenzpfad. Auf der Website nicht angegeben.
Datenverarbeitung
Nach Website-Angaben handelt es sich um einen verwalteten Online-Dienst zur KI-Videogenerierung im Browser. Die Website nennt als verfuegbare Engines/Modelle Grok, Veo 3.1, Seedance, Runway, Vidu und Kling bzw. spricht von einer 'Multi-Model AI'-Integration. Daraus ist ableitbar, dass Daten fuer Generierungen mindestens durch die Webplattform und angebundene Modell-/Rendering-Infrastruktur laufen. Wo diese Verarbeitung geografisch stattfindet, welche Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind und welche vertraglichen Schutzmechanismen fuer EU/EWR-Nutzer gelten, ist auf der Website nicht angegeben.
Fazit
Fuer ein deutschsprachiges Tool-Verzeichnis mit Fokus auf EU/EWR-DSGVO ist die Dokumentation auf der Website derzeit zu lueckenhaft. Der Dienst ist als SaaS-Angebot erkennbar, aber zentrale Nachweise fuer eine DSGVO-konforme Nutzung im gesamten europaeischen Raum fehlen auf der Website selbst. Deshalb ist die Bewertung insgesamt 'unklar', nicht 'ja' oder 'bedingt'.
Quellen
Stärken & Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| - Kein Abo: man zahlt nur für Videos, die man wirklich erstellt | - Nur kurze Clips (5 bis 10 Sekunden), kein Schnitt oder Timeline-Editor |
| - Mehrere Top-Modelle an einem Ort, ohne mehrere Konten | - Aktuell nur Text-zu-Video, Bilder als Vorlage werden noch nicht verarbeitet |
| - Sehr niedrige Einstiegshürde: kein Konto, keine Registrierung | - Keine API, keine Integrationen, keine Team-Funktionen |
| - Oberfläche nur auf Englisch |
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DSGVO-konforme Nutzung möglich?
Die Website belegt fuer den EU/EWR-Raum keine hinreichende DSGVO-/GDPR-Konformitaet. Zwar gibt es eine Unterseite mit dem Titel 'Privacy Policy', auf der ueber die Erhebung, Nutzung, Speicherung und den Schutz von Informationen gesprochen wird, aber in den ueber das Web-Tool auffindbaren Inhalten fehlen konkrete Angaben zu EU-/EWR-Datenresidenz, Serverstandort, AVV/DPA, Subprozessoren, Opt-out vom KI-Training und Zertifizierungen. Damit ist fuer den gesamten europaeischen Raum keine belastbare Konformitaetseinschaetzung moeglich.
Positiv
Auf der Website ist zumindest eine Unterseite '/privacy' vorhanden. Zudem nennt die Produktseite, dass kein Konto erforderlich ist und bewirbt 'No subscription' sowie 'No signup', was den Umfang unmittelbar erhobener Kontodaten reduzieren kann.
Negativ
Auf der Website nicht angegeben sind ein EU-/EWR-Serverstandort, EU-Datenresidenz, ein AVV/DPA, eine Subprozessorenliste, eine vertragliche Aussage zum Ausschluss von KI-Training mit Kundendaten, On-Premise-/Self-Hosting-Optionen sowie relevante Zertifizierungen wie ISO 27001 oder SOC 2. Die Website nennt ausserdem mehrere externe Modellfamilien bzw. Integrationen, ohne die datenschutzrechtliche Einbindung dieser Anbieter auf der Website transparent zu dokumentieren.
Serverstandort
Auf der Website nicht angegeben. In den gefundenen Seiten findet sich kein konkreter Standort der Server oder Rechenzentren fuer EU/EWR.