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„Trustworthy, scalable AI agents.“

Rasa ist eine Plattform für KI-Chatbots, Voicebots und Service-Automatisierung. Sie richtet sich an Unternehmen, die dialogbasierte Assistenten kontrolliert in eigene Systeme, CRM-, Contact-Center- und Kommunikationskanäle integrieren möchten.
Rasa Platform

Trustworthy, scalable AI agents.

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7,5/10 KIFOX Score – Gut

Standort: Deutschland Deutschland / USA. Rasa betreibt eine deutsche GmbH und eine US-Gesellschaft.

API-Integration Automatisierung Chatbot KI-Agenten Kundensupport Leadgenerierung Sprachassistent Telefonassistent Terminplanung
Free Developer Edition
Kostenlose lokale oder produktive Nutzung für einen Bot mit begrenztem Gesprächsvolumen und Community-Support.
Sonstiges Enterprise Skalierbare Agentenplattform für produktive Chat-, Voice- und Service-Automatisierung mit Enterprise-Support und individuellen Deployment-Anforderungen.

Professional Services Beratung, Implementierung, Architektur, Agentendesign und langfristige Unterstützung durch Rasa.

Self-Hosted Deployment Betrieb in eigener Cloud, Private Cloud, On-Premise oder Air-Gap-Umgebung.

Eigene Modellanbieter Kombination mit selbst gehosteten oder externen LLMs, Speech- und Integrationsdiensten.

Zielgruppe

Rasa richtet sich an Unternehmen, Behörden, Versicherungen, Banken, Telekommunikationsanbieter, Service-Organisationen und KI-Teams, die Chatbots oder Voicebots nicht nur testen, sondern kontrolliert in operative Prozesse integrieren wollen. Besonders geeignet ist die Plattform für technische Teams mit Bedarf an Self-Hosting, individuellen Schnittstellen und klarer Governance.

Herausragende Funktionen

Rasa bietet Dialogmanagement, NLU, kanalübergreifende Bot-Integration, APIs, Workflows und Human-Handover-Logik. Der Fokus liegt auf kontrollierbaren, produktiven Assistenten statt auf reinen Standard-Chatbots.

Wichtigste Anwendungsfelder

Typische Szenarien sind Kundenservice, Voicebots, Call-Center-Automatisierung, Terminvereinbarung, Support-Triage, CRM-Integration, interne Servicebots, Statusabfragen, Dokumenten- und Wissensassistenten.

Nutzung & Hinweise

Rasa sollte mit klar definierten Dialogen, Eskalationspfaden, Rollenrechten, Testfällen und Monitoring eingeführt werden. Für produktive Voice- oder LLM-Funktionen sind Datenschutz, Gesprächsaufzeichnung, Modellanbieter und Datenflüsse separat zu bewerten.

ZielgruppeEinschätzung
PrivatpersonenNein – zu technisch und auf professionelle Agentenentwicklung ausgerichtet.
Selbstständige / FreelancerBedingt – sinnvoll für spezialisierte Chatbot-, Voicebot- oder Integrationsprojekte.
KMUJa, mit technischem Team – geeignet für Kundenservice, Lead-Qualifizierung und interne Service-Automatisierung.
GroßunternehmenSehr gut geeignet – besonders für regulierte, komplexe oder omnichannel Service-Prozesse.
Entwickler / KI-TeamsSehr gut geeignet – Kernzielgruppe für Agentenlogik, APIs, Integrationen und LLM-Steuerung.
Contact Center / KundenserviceSehr gut geeignet – für Chat, Voice, Übergaben an Mitarbeitende und kontrollierte Service-Flows.
Datenschutzkritische OrganisationenSehr gut geeignet bei Self-Hosting – Daten und Modelle können in eigener Infrastruktur betrieben werden.

Hosting & Daten

✅ = abgedeckt ⚠️ = teilweise / indirekt ❓ = nicht verfügbar / unklar
?

1) On-Prem / lokales Hosting
Bedeutung: Die Firma betreibt die Lösung auf eigener Hardware oder in der eigenen Infrastruktur. Im strengsten Sinn läuft dabei nicht nur die Anwendung, sondern idealerweise auch das Modell lokal.

2) Private Cloud / RZ

Bedeutung: Die Lösung läuft in einer dedizierten oder stärker abgegrenzten Cloud-Umgebung, oft bei einem Hosting-Anbieter oder Hyperscaler, aber in einem deutschen Rechenzentrum oder in einer besonders kontrollierten Umgebung.

3) EU-SaaS / Managed

Bedeutung: Der Anbieter betreibt die Lösung selbst als Dienst. Die Firma nutzt das Tool als fertigen Cloud-Service, idealerweise mit EU-Datenresidenz.

4) Hybrid

Bedeutung: Ein Teil der Verarbeitung bleibt intern / lokal / in privater Cloud, ein anderer Teil läuft in einer externen Cloud oder EU-SaaS.

5) AVV / DPA

Bedeutung: Das ist der Auftragsverarbeitungsvertrag bzw. Data Processing Addendum.
Er regelt, dass der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet und an die Weisungen des Kunden gebunden ist.

6) Kein Training

Bedeutung: Der Anbieter nutzt deine Prompts, Uploads, Anhänge, Chatverläufe oder Outputs nicht zum Training oder zur Verbesserung des allgemeinen Modells — idealerweise vertraglich ausgeschlossen.

7) Open-Source-/Transparenz-Pfad

Bedeutung: Es gibt einen Weg zu mehr technischer Transparenz und Souveränität, etwa durch:
- offene Modelle
- dokumentierte Komponenten
- self-hostbare Teile
- nachvollziehbare Architektur
- Export-/Wechselmöglichkeiten

✅ = abgedeckt ⚠️ = teilweise / indirekt ❓ = nicht verfügbar / unklar
On-prem / local hosting
Private cloud / data center
EU SaaS / Managed ⚠️
Hybrid ⚠️
DPA / AVV
No training on customer data
Open source / transparency path

On-Prem / lokales Hosting: abgedeckt

Auf der Website klar belegt. Rasa nennt on-premise, eigene Infrastruktur, voll offline bzw. air-gapped Deployments und dokumentiert self-hosted Installation von Rasa Studio mit Docker Compose oder Helm.

Private Cloud / RZ: abgedeckt

Auf der Website klar belegt. Rasa schreibt, dass der gesamte Stack in einer Private Cloud bzw. auf Infrastruktur nach Wahl des Kunden gehostet werden kann und bewirbt Deployment 'in your cloud'.

EU-SaaS / Managed: teilweise

Es gibt Hinweise auf 'fully managed' bzw. Managed Service, aber auf der Website kein konkret benannter EU/EWR-Hostingstandort und keine klar ausgewiesene EU-Datenresidenz fuer eine Standard-SaaS-Variante. Daher nur teilweise abgedeckt.

Hybrid: teilweise

Ein Hybrid-Pfad ist indirekt angelegt, weil Rasa sowohl self-hosted/private-cloud als auch Services/managed Angebote beschreibt und die Produkte mit Drittservices integrieren koennen. Eine explizite Produktseite, die ein standardisiertes Hybrid-Betriebsmodell detailliert beschreibt, wurde auf der Website jedoch nicht klar gefunden.

AVV / DPA: abgedeckt

Abgedeckt durch die veroeffentlichte DPA/AVV. Darin verpflichtet sich Rasa zur Verarbeitung auf dokumentierte Kundenweisungen, regelt Subprozessoren, Restricted Transfers sowie Rueckgabe/Loeschung von Daten nach Vertragsende.

Kein Training: unklar

Eine klare Aussage auf der Website, dass Prompts, Uploads, Chatverlaeufe oder Outputs generell nicht zum Training allgemeiner Modelle verwendet werden, wurde nicht gefunden. Die DPA verbietet zwar Vermarktung/Verkauf/Weiterverkauf personenbezogener Daten, ist aber kein eindeutiger allgemeiner 'kein KI-Training'-Passus.

Open-Source / Transparenz-Pfad: abgedeckt

Rasa verweist ausdruecklich auf Open-Source-Software; die Product Privacy nennt 'Rasa Open Source Software', und die FAQ sagt, dass 'Rasa Open Source' unter Apache 2.0 steht. Zusammen mit Self-Hosting entsteht ein klarer Transparenz-/Souveraenitaetspfad.

Datenverarbeitung

Die Website beschreibt Rasa stark als kontrollierbar deploybare Plattform. Fuer EU/EWR-Nutzer ist der datenschutzfreundlichste Weg das Self-Hosting bzw. der Betrieb in eigener EU/EWR-Infrastruktur oder Private Cloud. Dann kann die Datenverarbeitung innerhalb der eigenen Umgebung verbleiben. Wenn Rasa Services erbringt, kann Rasa laut Product Privacy personenbezogene Daten z. B. fuer Support oder Assistenz beim Training innerhalb der Kundenumgebung verarbeiten. Bei vertraglich geregelten Hosted-/Managed-Szenarien bleibt der konkrete Hosting-Ort laut Website erst im Vertrag festgelegt.

Fazit

Fuer ein europaeisches Verzeichnis ist Rasa Platform vor allem deshalb stark, weil der Anbieter einen klar dokumentierten Weg zu hoher Datensouveraenitaet bietet: self-hosted, private cloud, on-premise und offline. Das spricht fuer 'ja' beim DSGVO-Status, wenn der beste verfuegbare Weg bewertet wird. Weniger stark dokumentiert sind dagegen eine oeffentlich benannte EU-Datenresidenz fuer Managed/SaaS, eine oeffentliche Subprozessorenliste und ein expliziter website-seitiger Opt-out bzw. Ausschluss fuer KI-Training.

Quellen

On-prem / local hosting
Private cloud / data center
EU SaaS / Managed ⚠️
Hybrid ⚠️
DPA / AVV
No training on customer data
Open source / transparency path

On-Prem / lokales Hosting: abgedeckt

Auf der Website klar belegt. Rasa nennt on-premise, eigene Infrastruktur, voll offline bzw. air-gapped Deployments und dokumentiert self-hosted Installation von Rasa Studio mit Docker Compose oder Helm.

Private Cloud / RZ: abgedeckt

Auf der Website klar belegt. Rasa schreibt, dass der gesamte Stack in einer Private Cloud bzw. auf Infrastruktur nach Wahl des Kunden gehostet werden kann und bewirbt Deployment 'in your cloud'.

EU-SaaS / Managed: teilweise

Es gibt Hinweise auf 'fully managed' bzw. Managed Service, aber auf der Website kein konkret benannter EU/EWR-Hostingstandort und keine klar ausgewiesene EU-Datenresidenz fuer eine Standard-SaaS-Variante. Daher nur teilweise abgedeckt.

Hybrid: teilweise

Ein Hybrid-Pfad ist indirekt angelegt, weil Rasa sowohl self-hosted/private-cloud als auch Services/managed Angebote beschreibt und die Produkte mit Drittservices integrieren koennen. Eine explizite Produktseite, die ein standardisiertes Hybrid-Betriebsmodell detailliert beschreibt, wurde auf der Website jedoch nicht klar gefunden.

AVV / DPA: abgedeckt

Abgedeckt durch die veroeffentlichte DPA/AVV. Darin verpflichtet sich Rasa zur Verarbeitung auf dokumentierte Kundenweisungen, regelt Subprozessoren, Restricted Transfers sowie Rueckgabe/Loeschung von Daten nach Vertragsende.

Kein Training: unklar

Eine klare Aussage auf der Website, dass Prompts, Uploads, Chatverlaeufe oder Outputs generell nicht zum Training allgemeiner Modelle verwendet werden, wurde nicht gefunden. Die DPA verbietet zwar Vermarktung/Verkauf/Weiterverkauf personenbezogener Daten, ist aber kein eindeutiger allgemeiner 'kein KI-Training'-Passus.

Open-Source / Transparenz-Pfad: abgedeckt

Rasa verweist ausdruecklich auf Open-Source-Software; die Product Privacy nennt 'Rasa Open Source Software', und die FAQ sagt, dass 'Rasa Open Source' unter Apache 2.0 steht. Zusammen mit Self-Hosting entsteht ein klarer Transparenz-/Souveraenitaetspfad.

Datenverarbeitung

Die Website beschreibt Rasa stark als kontrollierbar deploybare Plattform. Fuer EU/EWR-Nutzer ist der datenschutzfreundlichste Weg das Self-Hosting bzw. der Betrieb in eigener EU/EWR-Infrastruktur oder Private Cloud. Dann kann die Datenverarbeitung innerhalb der eigenen Umgebung verbleiben. Wenn Rasa Services erbringt, kann Rasa laut Product Privacy personenbezogene Daten z. B. fuer Support oder Assistenz beim Training innerhalb der Kundenumgebung verarbeiten. Bei vertraglich geregelten Hosted-/Managed-Szenarien bleibt der konkrete Hosting-Ort laut Website erst im Vertrag festgelegt.

Fazit

Fuer ein europaeisches Verzeichnis ist Rasa Platform vor allem deshalb stark, weil der Anbieter einen klar dokumentierten Weg zu hoher Datensouveraenitaet bietet: self-hosted, private cloud, on-premise und offline. Das spricht fuer 'ja' beim DSGVO-Status, wenn der beste verfuegbare Weg bewertet wird. Weniger stark dokumentiert sind dagegen eine oeffentlich benannte EU-Datenresidenz fuer Managed/SaaS, eine oeffentliche Subprozessorenliste und ein expliziter website-seitiger Opt-out bzw. Ausschluss fuer KI-Training.

Quellen

Stärken & Schwächen im Überblick

Stärken Schwächen
• Self-Hosting und hohe Architekturkontrolle • Kein Plug-and-play-Chatbot für Laien
• Chat-, Voice- und Service-Automatisierung • Erfordert Dialogdesign, Integration, Monitoring und technische Betreuung
• API-, CRM- und Contact-Center-Integration • Datenschutz hängt auch von angeschlossenen LLMs, Sprachdiensten und Kanälen ab
• Open-Source-Komponenten und Entwickler-Ökosystem • Enterprise-Funktionen sind nicht vollständig im kostenlosen Developer-Plan enthalten
• DPA für Enterprise-Nutzung verfügbar

Letzter Datenstand: 29. Juni 2026

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