„Build exactly what you envision with AI + no-code development.“
Bubble ist eine No-Code-Plattform zum Erstellen von Web- und Mobile-Apps mit visueller Logik, Datenbank, Workflows, API-Anbindungen und inzwischen auch KI-gestützter App-Generierung.
Das Tool richtet sich an Maker, Startups, Agenturen und Unternehmen, die Anwendungen ohne klassische Full-Stack-Entwicklung bauen und betreiben wollen. Bubble deckt dabei Entwicklung, Deployment, Hosting und Skalierung innerhalb eines eigenen Plattform-Ökosystems ab.
Bubble
Build exactly what you envision with AI + no-code development
Standort: USA ⓘ Bubble Group, Inc., 22 W 21st Street, 2nd Floor, New York, NY 10010, USA.
Growth Für wachsende Apps mit mehr Workload, mehr Editor-/Branching-Möglichkeiten und erweiterten Produktionsfunktionen.
Team Für skalierende Teams mit Sub-Apps, mehreren App-Editoren, mehr Branches, mehr Workload und längeren Server-Logs. Sonstiges Enterprise Custom Workload, Wahl der Hosting-Location, anpassbarer Server, dedizierter Support und individuelle App-/Mobile-Limits.
Add-ons Workload-Tiers, zusätzlicher File Storage und Plugin-Subscriptions.
Zielgruppe
Bubble richtet sich vor allem an Gründer, Produktteams, Freelancer, Agenturen und KMU, die Web- oder Mobile-Apps ohne klassisches Softwareentwicklungsteam umsetzen möchten. Für Unternehmen mit strengeren Governance- und Sicherheitsanforderungen bietet Bubble zusätzlich Enterprise-Funktionen wie dedizierte Instanzen, zentrale Steuerung und Hosting-Standortwahl. Besonders attraktiv ist Bubble für Teams, die schnell MVPs, Kundenportale, Marktplätze, interne Tools oder SaaS-Produkte entwickeln wollen.
Herausragende Funktionen
Zu den stärksten Funktionen gehören der visuelle App-Builder, integrierte Datenbank- und Workflow-Logik, API-Anbindung über den API Connector sowie Hosting und Deployment aus einer Hand. Bubble positioniert sich außerdem mit KI-gestützter App-Generierung, die laut Anbieter in Minuten einen ersten MVP erzeugen kann. Für größere Organisationen sind dedizierte AWS-basierte Instanzen, SOC 2 Type II sowie erweiterte Sicherheits- und Verwaltungsoptionen relevant.
Wichtigste Anwendungsfelder
Bubble eignet sich besonders für No-Code-App-Bau, Kundenportale, Marktplätze, Plattformprodukte, interne Business-Tools, Web-Apps mit Formularen und Workflows sowie Anwendungen mit externer API-Anbindung. Durch Versionierung, Team-Funktionen und produktives Hosting lässt sich die Plattform nicht nur für Prototyping, sondern auch für den laufenden Betrieb nutzen.
Nutzung & Hinweise
Die Bedienung erfolgt primär visuell im Bubble-Editor. Für einfache bis mittlere Anwendungsfälle ist kein klassisches Coding nötig; komplexere Anbindungen, Datenmodelle und Performance-Fragen erfordern aber dennoch technisches Verständnis. Für datenschutzkritische Projekte sollte früh geprüft werden, ob die Bubble-DPA, die Transfermechanismen und die Einschränkungen für sensible Daten mit dem eigenen Use Case vereinbar sind.
| Zielgruppe | Einschätzung |
|---|---|
| Privatpersonen / Maker | Geeignet – für App-Ideen, einfache Web-Apps und Prototypen ohne klassische Programmierung. |
| Selbstständige / Freelancer | Sehr geeignet – für MVPs, Kundenportale, interne Tools, Marktplätze und Web-App-Prototypen. |
| Startups / Gründer | Sehr geeignet – Bubble ist stark für schnelle MVPs, SaaS-Prototypen und produktionsnahe No-Code-Web-Apps. |
| KMU | Geeignet bis sehr geeignet – für interne Datenbank-Apps, Automatisierungen und kundenseitige Portale. |
| Großunternehmen | Bedingt bis geeignet – mit Enterprise wegen Dedicated AWS Instance, Wahl der Hosting-Region, SSO und dediziertem Support besser nutzbar. |
| Entwickler | Bedingt geeignet – gut für schnelle Umsetzung, aber weniger passend für tief kontrollierte Individualarchitektur. |
Hosting & Daten
1) On-Prem / lokales Hosting
Bedeutung: Die Firma betreibt die Lösung auf eigener Hardware oder in der eigenen Infrastruktur. Im strengsten Sinn läuft dabei nicht nur die Anwendung, sondern idealerweise auch das Modell lokal.
2) Private Cloud / RZ
Bedeutung: Die Lösung läuft in einer dedizierten oder stärker abgegrenzten Cloud-Umgebung, oft bei einem Hosting-Anbieter oder Hyperscaler, aber in einem deutschen Rechenzentrum oder in einer besonders kontrollierten Umgebung.
3) EU-SaaS / Managed
Bedeutung: Der Anbieter betreibt die Lösung selbst als Dienst. Die Firma nutzt das Tool als fertigen Cloud-Service, idealerweise mit EU-Datenresidenz.
4) Hybrid
Bedeutung: Ein Teil der Verarbeitung bleibt intern / lokal / in privater Cloud, ein anderer Teil läuft in einer externen Cloud oder EU-SaaS.
5) AVV / DPA
Bedeutung: Das ist der Auftragsverarbeitungsvertrag bzw. Data Processing Addendum.
Er regelt, dass der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet und an die Weisungen des Kunden gebunden ist.
6) Kein Training
Bedeutung: Der Anbieter nutzt deine Prompts, Uploads, Anhänge, Chatverläufe oder Outputs nicht zum Training oder zur Verbesserung des allgemeinen Modells — idealerweise vertraglich ausgeschlossen.
7) Open-Source-/Transparenz-Pfad
Bedeutung: Es gibt einen Weg zu mehr technischer Transparenz und Souveränität, etwa durch:
- offene Modelle
- dokumentierte Komponenten
- self-hostbare Teile
- nachvollziehbare Architektur
- Export-/Wechselmöglichkeiten
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ⚠️ |
| EU SaaS / Managed | ⚠️ |
| Hybrid | ⚠️ |
| DPA / AVV | ✅ |
| No training on customer data | ❓ |
| Open source / transparency path | ⚠️ |
Gesamteinschätzung Hosting & Daten:
Bubble ist eine Managed-No-Code-/Low-Code-Plattform für Full-Stack-Web-Apps mit Datenbank, Workflows, Authentifizierung, Plugins, APIs, Mobile-App-Funktionen und Hosting. Ein vollständiges Self-Hosting der Bubble-Plattform ist öffentlich nicht als Standardoption belegt. Positiv sind schneller App-Bau, integriertes Hosting, Security Dashboard, Privacy Rules, Enterprise Dedicated AWS Instance und Workload-Skalierung. Kritisch sind Plattformbindung, Cloud-/AWS-Abhängigkeit, Plugin-Risiken, externe APIs und eingeschränkte Eignung für besonders sensible Daten.
Fazit:
Bubble eignet sich sehr gut für MVPs, interne Tools und Web-Apps; für DSGVO-kritische Anwendungen sollten Enterprise-Region, DPA, Privacy Rules, Plugin-Prüfung, Datenminimierung und eine klare Security Review Pflicht sein.
| On-prem / local hosting | ❓ |
| Private cloud / data center | ⚠️ |
| EU SaaS / Managed | ⚠️ |
| Hybrid | ⚠️ |
| DPA / AVV | ✅ |
| No training on customer data | ❓ |
| Open source / transparency path | ⚠️ |
Gesamteinschätzung Hosting & Daten:
Bubble ist eine Managed-No-Code-/Low-Code-Plattform für Full-Stack-Web-Apps mit Datenbank, Workflows, Authentifizierung, Plugins, APIs, Mobile-App-Funktionen und Hosting. Ein vollständiges Self-Hosting der Bubble-Plattform ist öffentlich nicht als Standardoption belegt. Positiv sind schneller App-Bau, integriertes Hosting, Security Dashboard, Privacy Rules, Enterprise Dedicated AWS Instance und Workload-Skalierung. Kritisch sind Plattformbindung, Cloud-/AWS-Abhängigkeit, Plugin-Risiken, externe APIs und eingeschränkte Eignung für besonders sensible Daten.
Fazit:
Bubble eignet sich sehr gut für MVPs, interne Tools und Web-Apps; für DSGVO-kritische Anwendungen sollten Enterprise-Region, DPA, Privacy Rules, Plugin-Prüfung, Datenminimierung und eine klare Security Review Pflicht sein.
Stärken & Schwächen im Überblick
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| • Sehr starke No-Code-/App-Bau-Ausrichtung | • Free-Plan ist nur für Entwicklung, nicht für produktiven Live-Betrieb gedacht |
| • Integrierte Datenbank, Logik, Deployment und Hosting | • Hosting-Standortwahl ist öffentlich nur für Enterprise ausgewiesen |
| • API Connector bereits im Free-Plan enthalten | • Kostenlogik kann durch Workload Units weniger planbar werden |
| • Enterprise-Funktionen wie dedizierte Instanzen, Hosting-Region und zentrales Management verfügbar | • Für „restricted data“ bzw. sensible Daten sieht die DPA Einschränkungen vor |
| • Öffentliche DPA und öffentliche Subprocessor-Liste vorhanden |
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DSGVO-konforme Nutzung möglich?
DSGVO-Einschätzung: Bubble ist aus DSGVO-Sicht bedingt geeignet.
Positiv ist, dass Bubble ein GDPR-konformes Data Processing Agreement anbietet, als Processor agiert, SCCs/Transfermechanismen adressiert und Sicherheitsmaßnahmen wie TLS, AES-256-Verschlüsselung, AWS-Infrastruktur, SOC 2 Type II, Penetrationstests und Privacy Rules dokumentiert. Positiv ist außerdem, dass Enterprise-Kunden eine dedizierte AWS-Instanz mit Wahl der Hosting-Region erwerben können.
Negativ ist, dass Bubble ein US-Anbieter ist, Apps standardmäßig auf der Bubble-Cloud/AWS laufen und Bubble im DPA ausdrücklich festlegt, dass sensible Daten nicht in den Service eingebracht werden sollen. Außerdem erzeugen Plugins, APIs, Tracking, Zahlungsanbieter und externe Datenbanken zusätzliche Datenflüsse.
Serverstandort: Standardmäßig Bubble-Cloud auf AWS; bei Enterprise kann eine dedizierte AWS-Instanz mit Wahl der Hosting-Region genutzt werden. Weiterführender Link: Bubble Security, DPA und Pricing.